16. Juni 2011 - 18:00
im Lichthof der HfG Karlsruhe

 

In einem Essay aus dem Jahr 1769 beschrieb der französische Philosoph Denis Diderot erstmals, wie stark Menschen durch Konsumgüter und deren Design in ihrer Lebenserfahrung geprägt werden: Von Dingen können Verhaltensimperative ausgehen, ihr Konsum hat oft zuerst ungeahnte Folgen. Doch was bedeutet das für uns heute, die wir in einer ungleich aufwendigeren Konsumgesellschaft leben als Diderot? Finden wir im Konsum unsere Identität - oder werden wir nicht vielmehr zu Sklaven der Dinge? Und welche Perspektiven haben wir?

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Diderots Schlafrock oder: Wie viel Macht geben wir den Dingen.pdf607.76 KB