Wenn gezeigt ist, warum die Alterung und Schrumpfung der deutschen Bevölkerung aus heimischen Möglichkeiten nicht gestoppt werden kann, wird auch verständlich, warum die übrigen hoch entwickelten Nationen demografisch vor gleichartigen Herausforderungen stehen. Da sie sich allein über hoch qualifizierte Neubürger in der Spitzengruppe mit ihrem enormen Innovationsdruck halten können, erfolgt die Anwerbung von Talenten als gegenseitige „Kannibalisierung“ der Ersten Welt. Die erfolgreichen Nationen verlangsamen dadurch ihre Alterung, während die abgebenden Territorien noch schneller kollabieren. Kann die Bundesrepublik als bisher eher passiver Partner in diesem durchaus erbarmungslosen Prozess gegenüber der Anglo-Welt aufholen? Oder muss unser Nachwuchs auch in Zukunft dorthin überwechseln, um überhaupt noch Karrieren und Alterssicherungen aufbauen zu können?
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| Gunnar Heinsohn - Alterung Schrumpfung und Dequalifizierung.pdf | 292.84 KB |






