Wilhelm Schmid
Ökologische Lebenskunst - Der umweltbewusste Bürger
Es gibt ein Unbehagen von Menschen in moderner Zeit: Diese Zeit erscheint zu kurzatmig. Der Moment steht im Vordergrund, als könne es keine anderen Zeiten mehr geben. Zugleich ahnen viele Menschen, dass das nicht gutgehen kann. Das Leben müsste "nachhaltiger" sein, in vielerlei Hinsicht. Vor allem unser Verhältnis zur Natur steht dabei in Frage, aber es braucht eine Verankerung in der inneren Verfassung des Einzelnen selbst, sonst bleibt es bei einem äußerlichen Laborieren an Symptomen. Es geht um die bewusste eigene Lebensführung, die Lebenskunst, die der Einbettung des menschlichen Lebens in größere Zusammenhänge Rechnung trägt. Wir brauchen eine neue Liebe zur Natur, ein neues Denken in längeren Zeiträumen. Wenn uns die moderne Zeit zu kurzatmig erscheint, dann liegt es an uns selbst, das Leben "nachhaltiger" zu machen.
Wilhelm Schmid, geb. 1953, lebt in Berlin, studierte Philosophie und Geschichte in Berlin, Paris und Tübingen und lehrt Philosophie als außerplanmäßiger Professor an der Universität Erfurt. Viele Jahre lang war er tätig als Gastdozent in Riga/Lettland und Tiflis/Georgien, sowie als "philosophischer Seelsorger" an einem Krankenhaus in der Nähe von Zürich/Schweiz.
Homepage: www.lebenskunstphilosophie.de
Jüngste Buchpublikationen von Wilhelm Schmid:
- Liebe - Warum sie so schwierig ist und wie sie dennoch gelingt, Insel Verlag, Berlin 2011.
- Die Liebe neu erfinden. Von der Lebenskunst im Umgang mit Anderen, Suhrkamp Verlag, Berlin 2010.
- Ökologische Lebenskunst. Was jeder Einzelne für das Leben auf dem Planeten tun kann, Suhrkamp Taschenbuch, Frankfurt a. M. 2008.
- Glück - Alles, was Sie darüber wissen müssen und warum es nicht das Wichtigste im Leben ist, Insel Verlag, Frankfurt a. M. 2007, 9. Auflage 2011.
- Mit sich selbst befreundet sein. Von der Lebenskunst im Umgang mit sich selbst, Suhrkamp Verlag, Reihe Bibliothek der Lebenskunst, Frankfurt a. M. 2004, Taschenbuch 2007.






